Übersicht: 1) Was ist "FireOffice® SMS-Alert" ?

2) Support/Haftungsausschluss

3) Warum "FireOffice® SMS-Alert" ?

4) Vorteile von "FireOffice® SMS-Alert"

5) Einschränkungen von "FireOffice® SMS-Alert"

6) Funktionsumfang

7) Anschlussbeispiele

8) Systemanforderungen / Benötigte Komponenten

9) "FireOffice® SMS-Alert" testen

10) Probleme und Fragen

11) Wo bekomme ich das Zubehör?


Was ist FireOffice® SMS-Alert ?

"FireOffice® SMS-Alert" ist eine kostenfreie Zusatzsoftware zu "FireOffice®".
Sie ermöglicht die Weiterleitung einer Alarmierung auf Mobilfunktelefone (Handys). Bei der Auslösung einer Schleife durch die Leitstelle wird dabei eine SMS ("Short Message Service": Kurznachricht) auf die Handys der Einsatzkräfte verschickt.

Folgende Abbildung verdeutlicht den Sachverhalt:


Anschlussbeispiele für den Block "FireOffice SMS-Alert System" finden Sie hier


Support/Haftungsausschluss

Aufgrund der Vielzahl von möglichen Hardwarekombinationen für den Aufbau eines SMS-Alarmierungssystems mit 'FireOffice® SMS-Alert' übernehmen wir keine Garantie für einen fehlerfreien Betrieb. Eine Nutzung erfolgt auf freiwilliger Basis und ist vom Support ausgeschlossen. Im Gegenzug entstehen dem Kunden keine lizenztechnischen Zusatzkosten.

Haftungsausschluss: Die Software 'FireOffice® SMS-Alert' garantiert keine Fehlerfreiheit oder erhebt Anspruch auf Gültigkeit. Ihre Verwendung geschieht ausschliesslich auf eigene Gefahr. ROMPEL IT-Technology übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch die Verwendung der Software oder deren möglichen fehlerhaften Funktionen resultieren.


Warum FireOffice® SMS-Alert ?

Alarmierung per Funkmeldeempfänger
Alarmierungssysteme der Feuerwehr dienen zur Alarmierung der Einsatzkräfte im Ernstfall oder bei Übungen. Eine Alarmierung durch die Leitstelle kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Eine Methode ist die stille Alarmierung von Einsatzkräften über tragbare Funkmeldeempfänger (FME, auch Piepser oder Pieper). Im Einsatzfall werden diese durch die Leitstelle ausgelöst.

Nachteile dieser Alarmierungsart
Funkmeldeempfänger sind in der Anschaffung sehr teuer und die Kassen der öffentlichen Haushalte sind leer. Meist besitzt aus diesem Grund nicht jeder Feuerwehrangehörige ein solches Gerät. Hinzu kommen zahlreiche Reparaturen, für welche oft nur ein festes Jahresbudget zur Verfügung steht. Am Jahresende ist dieses Budget häufig aufgebraucht und führt zu weiteren Engpässen.

Das Handy als Alternative
Fast jeder besitzt heute ein Mobiltelefon, auch Handy genannt. Handys sind aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken und besitzen einen entscheidenten Vorteil: Sie sind preiswerter, robuster und oft auch kleiner als jeder Funkmeldeempfänger. Zudem verfügen die meisten Modelle über einen Vibrationsakku, so dass eingehende Nachrichten auch bei einer hohen Umgebungslautstärke wahrgenommen werden können. Handys kann man heute schon für wenige Euro im zweistelligen Bereich erwerben. Mit sogenannten "Prepaid-Karten", den "Telefonkarten für das Handy", ist man von monatlichen Grundgebühren befreit. Hier werden nur genutzte Dienstleistungen berechnet. Zudem sind eingehende Anrufe und SMS-Nachrichten völlig kostenfrei.

SMS: Kurznachrichten
Alle Funknetzbetreiber bieten einen Kurzmitteilungsdienst an, SMS ("Short Message Service") genannt. Mit Hilfe des Dienstes ist es möglich, Textbotschaften an ein Handy zu verschicken.

FireOffice® SMS-Alert: Die Alarmierung per Handy
"FireOffice® SMS-Alert" nutzt die Vorteile der Handys und verschickt bei einer Alarmierung über die Leitstelle eine SMS an jeden Feuerwehrangehörigen. In der SMS sind Informationen über die jeweils ausgelöste Schleife enthalten.



Vorteile von FireOffice® SMS-Alert

"FireOffice® SMS-Alert" bietet zahlreiche Vorteile gegenüber vergleichbaren Produkten:
  • Kostengünstige Alarmierung
    Die meisten Angebote zur SMS-Alarmierung enthalten hohe Grundgebühren und völlig überteuerte Preise pro SMS-Versand. Bei Verwendung von "FireOffice® SMS-Alert" verfügen Sie über Ihr eigenes Alarmierungssystem. Sie müssen keine Grundgebühr zahlen, da der SMS-Versand über Ihr eigenes Mobilfunktelefon abgewickelt wird. Zudem kommen keine überteuerten Preise für den SMS-Versand auf Sie zu, da Sie eine "Prepaid-Karte" oder Vertragskarte verwenden. Meist liegen die Kosten hier je nach Netzbetreiber zwischen 0,15 bis 0,30 Euro pro SMS.

  • Flexible Alarmierung
    Bei Verwendung von "FireOffice® SMS-Alert" können Sie jederzeit Änderungen an der Alarmierungsordnung vornehmen. Personen zur Alarmierung hinzufügen, Personen entfernen, Handynummern ändern, neue Schleifen aufnehmen uvm. ... alle Tätigkeiten können Sie selbst vornehmen und müssen keinen externen Anbieter informieren. Sie selbst behalten die Kontrolle über Ihr Alarmierungssystem.

  • Keine Schleifenbegrenzung
    Bei Verwendung von "FireOffice® SMS-Alert" können Sie mehrere Schleifen zur Alarmierung auswerten. Bei jeder Schleife können andere Personengruppen in Abhängigkeit von Tageszeit und Wochentag alarmiert werden.

Einschränkungen von FireOffice® SMS-Alert

Wir sind ehrlich zu Ihnen und verdeutlichen auch Einschränkungen von "FireOffice® SMS-Alert":
  • Sequentieller SMS-Versand
    Ein Mobilfunktelefon bietet lediglich die Möglichkeit, pro SMS-Sendevorgang eine vereinzelte Person zu adressieren. Aus diesem Grund erfolgt im Alarmfall der SMS-Versand an die zu alarmierenden Personen sequentiell. Je nach Mobilfunktelefon kann dabei innerhalb eines Zeitraumes von ca. 10 Sekunden eine SMS versendet werden. Um dieses Problem zu umgehen, könnten Sie eine Sammelnummer bei Ihrem Handy-Netzprovider einrichten lassen. Eine an diese Nummer gesendete SMS wird gleichzeitig an mehrere Mobilfunktelefone verteilt. (Beispiel: "Vodafone-Publisher" bei Vodafone)


Funktionsumfang von FireOffice® SMS-Alert

"FireOffice® SMS-Alert" bietet zahlreiche Funktionen.
(Klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern.)

Folgende Einstellungen können Sie in "FireOffice®" im Menü unter "Optionen" -> "FireOffice SMS-Alert" für die Zusatzsoftware festlegen.
  • Eigene Definition von Frequenzen für die Definition der Schleifen

  • Eigene Definition von beliebig vielen Personengruppen, welche alarmiert werden können. Pro Gruppe können eigene zeitliche Gültigkeitsbegrenzungen angegeben werden (zeitliche, tageszeitliche und Wochentagsbegrenzungen)



  • Eigene Definition von Schleifen, welche bei Alarmierung per SMS weitergeleitet werden sollen. Pro Schleife werden die zu alarmierenden Personengruppen festgelegt.


Anschlussbeispiele für das FireOffice® SMS-Alert System

"FireOffice® SMS-Alert" kann über einen beliebigen BOS-Empfänger mit Audioausgang (Speaker, Kopf-/Ohrhörer - Ausgang) das BOS-Funksignal auswerten. Hierfür kann ein BOS-Funkgerät, ein BOS-Scanner oder auch ein Funkmeldeempfänger mit Audioausgang verwendet werden. Das Funksignal wird dabei über eine Soundkarte in den PC eingespeist. "FireOffice® SMS-Alert" scannt das Funksignal und erkennt eine Alarmierung durch die Leitstelle. Ein am seriellen oder USB-Port angeschlossenes Handy übernimmt bei einer erkannten Alarmierung den SMS-Versand an die zu alarmierenden Einsatzkräfte.


Abbildung "FireOffice SMS-Alert System"
(Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern)

Systemanforderungen / Benötigte Komponenten

Folgende Hardware-Komponenten werden für den Aufbau des "FireOffice® SMS-Alert Systems" benötigt:
Funknetz Für den Betrieb von "FireOffice® SMS-Alert" muss eine analoge Funkverbindung zur Leitstelle vorhanden sein. Digitaler Funk wird von "FireOffice® SMS-Alert" nicht unterstützt.
BOS-Funkempfänger
+ Audiokabel
Folgende Arten von BOS-Funkempfängern sind geeignet, sofern ein Audioausgang (Speaker, Kopf-/Ohrhörer) vorhanden ist:
  • BOS-Scanner
  • BOS-Funkgerät (Beispiel: Telefunken FuG 7b)
  • Funkmeldeempfänger mit Mithörfunktion (Beispiel: Motorola Pageboy II, Motorola BMD)
Empfehlung: BOS-Funkgerät
Audiokabel:
Für den verwendeten BOS-Funkemfänger wird ein Audiokabel benötigt, welches den BOS-Funkemfänger mit der Soundkarte des PCs verbindet.


Eine Anleitung zum Bau eines Audiokabels für das BOS-Funkgerät "Telefunken FuG 7b" finden Sie hier .
PC
  • Prozessor:
    Intel® Pentium® IV* oder höher mit mindestens 3000 Mhz
    * oder vergleichbarer Prozessortyp anderer Hersteller

  • Arbeitsspeicher:
    Mindestens 1 GB (2 GB empfohlen)

  • Betriebssystem:
     Microsoft® Windows® XP
     Microsoft® Windows® Vista

  • Soundkarte:
    Soundkarte mit Mikrofon und/oder "Line-In"-Eingang. Keine älteren Modelle (< Jahr 2003) verwenden


  • Serieller / USB-Port:
    Am PC muss ein serieller Port (COM-Port) bzw. ein USB-Port je nach verwendetem Datenkabel vorhanden sein. Ein USB-Port ist zu bevorzugen, da der Akku des Handys über diesen Port gleichzeitig geladen werden kann.

    USB:


    Seriell:
Handy
+ SIM-Karte
+ serielles / USB Datenkabel
Es kann ein beliebiges Handy verwendet werden, sofern das Modell die Funktion "SMS" unterstützt und ein serielles oder USB-Datenkabel verfügbar ist. Ein USB-Datenkabel mit integrierter Ladefunktion und Treiber-CD ist zu bevorzugen, da über dieses Kabel der Akku des Handys gleichzeitig geladen werden kann.

Empfehlung: Wir empfehlen die Verwendung eines Handys von "Siemens®" oder "Motorola®". Selbstverständlich können Sie auch jeden anderen Handyhersteller verwenden. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass das eingesetzte Handymodell die Funktion "SMS" unterstützt und dass ein USB-Datenkabel mit integrierter Ladefunktion sowie USB-Treiber für dieses Modell erhältlich ist, falls Sie die USB-Schnittstelle verwenden möchten.

FireOffice® SMS-Alert testen

Für einen Test von "FireOffice® SMS-Alert" lesen Sie bitte unser Benutzerhandbuch.


Probleme und Fragen

Bei Fragen oder Problemen kontaktieren Sie uns bitte. Die entsprechenden Kontaktinformationen finden Sie hier


Wo bekomme ich das Zubehör?

Die benötigte Hardware zum Aufbau des "FireOffice SMS-Alert Systems" wie
  • BOS-Funkgerät
  • BOS-Scanner
  • Funkmeldeempfänger
erhalten Sie in entsprechenden Fachgeschäften. Wir empfehlen Ihnen den Einsatz eines BOS-Funkgeräts.